Nord- oder Südtour auf Gran Canaria: welche Rundfahrt passt?
Aktualisiert 12. September 2026 · 5 Min. Lesezeit
„Norden oder Süden?“ ist bei einem Tagesausflug auf Gran Canaria nicht ganz die richtige erste Frage. Frage zuerst, wo die Tour startet. Eine Fahrt ab Las Palmas kann nach Süden führen, eine Abfahrt aus den südlichen Urlaubsorten den Tag in nördlichen Städten verbringen. Wer Ausgangspunkt und besuchte Region verwechselt, bucht leicht den falschen Ausflug.
Unser Bezugspunkt ist Tour 139631, die Insel-Highlight-Rundfahrt ab Las Palmas. Der Bestand vom 12. September 2026 nennt 46 € pro Person, 4,9 Sterne aus 1.015 Bewertungen und achteinhalb Stunden. Im Titel stehen acht Stunden; verwende bei der Planung mit dem Anbieter die längere Detailangabe.
Abfahrt der Insel-Highlight-Tour ab Las Palmas prüfen.
Was die Nord-Süd-Rundfahrt bietet
Der Bestand nennt Bandama, Santa Brígida, San Bartolomé, Fataga, Bergblicke und die Dünen. Der Grund für diese Tour ist der Landschaftswechsel innerhalb eines Tages. Sie bietet einen Inselquerschnitt, keinen ausführlichen Besuch jedes Dorfes.
Das passt besonders zu einem Aufenthalt in Las Palmas, wenn du die Stadt bereits kennst und darüber hinauskommen möchtest. Du beginnst am ausgeschriebenen Ausgangspunkt, statt erst die Insel zu durchqueren, um eine Abfahrt im Süden zu erreichen.
Die Grenze ist die Zeit je Halt. Verstehe die Ortsliste nicht als mehrere eigenständige Besuche, zwischen denen keine Fahrzeit liegt. Ist dir ein Ziel besonders wichtig, frage nach dessen Aufenthaltsdauer. Eine sehr gut bewertete Rundfahrt kann für ein eng umrissenes Interesse trotzdem falsch sein.
Die Alternative mit nördlichen Städten
Tour 1123323 startet im Süden und nennt Arucas, Firgas und Teror. Im Bestand stehen 52 € für acht Stunden. Die zusätzlichen 6 € je Erwachsenenplatz kaufen keine bessere Version der Las-Palmas-Rundfahrt, sondern eine andere Route von einer anderen Basis aus.
Diese Richtung passt, wenn dich Ortskerne, Gebäude und Alltagsstraßen mehr interessieren als eine Sammlung vulkanischer Aussichtspunkte. Im Ratgeber zu Arucas, Firgas und Teror stehen die entscheidenden Grenzen: Ein Ortsname verspricht nicht den Eintritt in jede dort bekannte Sehenswürdigkeit.
Ein bestimmtes Museum oder ein langes Mittagessen in Teror sind beispielsweise Gründe, den Halt genau anzusehen. Sie rechtfertigen nicht die Annahme, die Rundfahrt enthalte das automatisch. Dasselbe gilt für Bandama auf der Highlight-Route: Der Name allein belegt keine Kraterwanderung.
Wann die Südküste sinnvoller ist
Tour 1231343, „Highlights of the south of Gran Canaria“, kostet im Bestand 48 € für sechs Stunden. Die Beschreibung nennt die Dünen von Maspalomas, Puerto de Mogán, eine Bootsfahrt und Playa Amadores. Das ist ein Urlaubstag an der Küste mit einem anderen Rhythmus als eine Durchquerung der Bergregion.
Obwohl sie kürzer ist, kostet sie 2 € mehr als der Einstiegspreis der Las-Palmas-Highlights. Dauer allein misst den Gegenwert also schlecht. Prüfe den konkreten Bootsanteil und die Abholung, bevor du entscheidest, welcher Preis mehr von deinen Wünschen enthält.
Die Route reizt weniger, wenn du bereits neben Amadores wohnst und Puerto de Mogán ohnehin separat besuchen willst. Dann bezahlst du möglicherweise für Orte, die schon zum normalen Urlaubsprogramm gehören. Unser Überblick über Gran Canarias Süden hilft, solche Überschneidungen zu erkennen.
Ein Vergleich für zwei Erwachsene
Zu den genannten Einstiegspreisen ergeben zwei Erwachsenenplätze 92 € für die Insel-Highlights, 104 € für die Nordstädte und 96 € für die Südküste. Das sind Fahrpreisrechnungen, keine vollständigen Tagesbudgets. Mittagessen, optionale Eintritte und die Anfahrt zum Abholpunkt können die Gesamtsumme verändern.
Stelle die drei Preise neben drei unterschiedliche Routen, statt sie von billig bis gut zu sortieren. Wer in Las Palmas wohnt, kann für die Anfahrt zu einer südlichen Abfahrt mehr aufwenden als die kleine Preisersparnis. Für Gäste in Maspalomas kann es ebenso wenig sinnvoll sein, erst nach Norden zu fahren, um dann wieder südwärts zu touren.
Der Bestand belegt nicht jede Transportregelung. Bestätige dein eigenes Hotel oder den Treffpunkt, statt „Gran-Canaria-Tour“ mit inselweiter Abholung gleichzusetzen. Dieses Detail kann eine zunächst vernünftige Empfehlung umkehren.
Für wen eignet sich eine volle Rundfahrt nicht?
Wenn du an jedem interessanten Blick spontan halten möchtest, wird dich ein Gruppenfahrplan einschränken. Wer kurvige Straßen nicht mag, zieht möglicherweise die Küstenvariante vor. Frage trotzdem nach ihrer tatsächlichen Strecke, statt „Süden“ als Versprechen über die Fahrt zu verstehen.
Bei Kindern zählen die Stunden im Fahrzeug und der längste Abstand zwischen brauchbaren Pausen mehr als die Zahl der Sehenswürdigkeiten. Frage nach diesen Abständen und der Kindersitzregelung. Teilnahmebedingungen unterscheiden sich je Anbieter; leite sie nicht von einer anderen Bustour auf der Insel ab.
Bei eingeschränkter Mobilität beschreibe deinen Bedarf und lass den Zugang für Fahrzeug und Stopps bestätigen. Aus einem attraktiven Tourtitel können wir keine Zugänglichkeitszusage machen.
Wähle den Teil, der deinem Urlaub noch fehlt
Mit dem Inselüberblick findest du heraus, was du sonst nicht sehen würdest; vergleiche anschließend die Tagesausflüge. Die Las-Palmas-Rundfahrt überzeugt als erster breiter Inselquerschnitt. Die Nordstädte passen zum Aufenthalt im Süden mit Interesse an Kultur; die Küstentour zu Ferienorten und einer Bootskomponente. Prüfe diese Wahl gegen deinen Unterkunftsort, bevor du Sterne vergleichst.