Buggy-Tour auf Gran Canaria: was die meistbewertete Offroad-Fahrt wirklich ist
Aktualisiert 1. Oktober 2026 · 8 Min. Lesezeit
Die kurze Antwort: Wer auf Gran Canaria Buggy fahren will, nimmt das Offroad-Buggy-Abenteuer in den Schluchten — 65,25 € pro Person, zwei Stunden, 4,8 Sterne aus 3.575 Bewertungen und damit die mit Abstand am häufigsten bewertete Buggy-Fahrt der Insel. Sie startet in El Tablero bei Maspalomas, laut Buchungsseite darf nur fahren, wer 18 ist und einen Autoführerschein mitbringt, und Kinder müssen mindestens 1,35 Meter groß sein. Wer keinen Führerschein hat, nimmt stattdessen die Jeep-Tour durch die Täler des Südens für 69 €, bei der der Guide fährt. Und wer in Puerto Rico oder Mogán wohnt, plant den Rückweg selbst ein — dorthin fährt der Bus nur hin, nicht zurück.
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Von den 17 Angeboten, die hier unter Buggy- und Quad-Touren stehen, hat das „Offroad-Buggy-Abenteuer in den Schluchten“ mit Abstand die meisten Bewertungen: 3.575, bei 4,8 Sternen. Das nächste, eine Jeep-Tour durch die Täler des Südens, kommt auf 1.412. Die Buggy-Tour kostet 65,25 € pro Person und dauert zwei Stunden. Der Kurztext nennt die Gegend von Ayagaures, aber weder einen Startort noch einen Betreiber.
Die fünf Fahrten im Vergleich
| Angebot | Dauer | ab Preis | Bewertung | passt für |
|---|---|---|---|---|
| Offroad-Buggy-Abenteuer in den Schluchten | 2 Stunden | 65,25 € | 4,8 (3.575) | die erste Wahl, wenn jemand einen Autoführerschein mitbringt |
| Buggy-Tour am Nachmittag, 1 Stunde 45 Minuten | 2 Stunden | 62,55 € | 3,9 (405) | die einzige günstigere Fahrt, um 2,70 € |
| Buggy-Morgentour Langstrecke, 100 % Offroad | 3 Stunden | 73,93 € | 3,7 (567) | wer mehr Zeit im Gelände will und einen Stern weniger hinnimmt |
| Offroad-Täler & Dörfer Jeep-Tour | 5 Stunden | 69 € | 4,5 (1.412) | wer keinen Führerschein hat oder nicht selbst fahren will |
| Ryker Moto Tour nach Fataga | 2,5 – 3 Stunden | 75 € | 4,9 (119) | Asphalt und Kurven statt Staub, aber strengere Führerscheinregeln |
Wer dahintersteht
Als Anbieter nennt die Buchungsseite die Firma Excursiones Canarias SL. In den Gästebewertungen auf derselben Seite ist dagegen immer wieder von Buggy Pirates die Rede, und Route und Regeln decken sich mit der eigenen Seite von Buggy Pirates: derselbe Aussichtspunkt, dieselbe Mindestgröße, dieselbe Altersgrenze für Fahrer. Ob Excursiones Canarias SL die Firma hinter Buggy Pirates ist oder die Tour nur vermittelt, steht auf keiner der beiden Seiten. Alles, was hier von der Seite von Buggy Pirates stammt, gilt deshalb unter diesem Vorbehalt.
Laut Buggy Pirates beginnt und endet die Tour an der eigenen Basis in El Tablero, einem Ort gleich nördlich von Maspalomas. Ein Wiederverkäufer gibt rund 5 km bis Maspalomas an. Von dort geht es auf Asphalt hinauf zum Mirador de Pedro González mit Blick über das Ayagaures-Tal und seinen Stausee, danach auf unbefestigte Wege. Der Ablaufplan von Buggy Pirates nennt zwei Offroad-Abschnitte mit einem Fahrerwechsel dazwischen und 2 Stunden 15 Minuten, die Einleitung derselben Seite zweieinhalb Stunden. Die Buchungsseite schreibt 2 bis 2,5 Stunden.
Der Westen bekommt nur die Hinfahrt
Buggy Pirates holt in Bahía Feliz, San Agustín, Playa del Inglés, Maspalomas, Sonnenland und Meloneras ab und bringt die Gäste auch wieder zurück. Für Salobre, Arguineguín, Patalavaca, Puerto Rico, Amadores, Playa del Cura, Taurito und Mogán steht dort ausdrücklich „solo recogida (sin regreso)“: nur Abholung, keine Rückfahrt. Die Buchungsseite passt dazu. Enthalten ist die Rückfahrt nur in die dort genannten Gebiete, die Fahrt zum Hotel in allen anderen ist ausgeschlossen.
Laut zwei Wiederverkäufern wird man dann zum nächsten Busbahnhof beziehungsweise zu einer Bus- oder Taxihaltestelle gebracht. Wer in Puerto Rico oder Mogán wohnt, plant also Bus oder Taxi für den Rückweg ein. Im Titel eines anderen Angebots steht Puerto Rico als Ort (129 € pro Person, 4,6 Sterne); ob es dort abholt und zurückbringt, klärst du vor dem Buchen.
Wer fährt, wer mitfährt, wer nicht
Laut Buchungsseite darf nur fahren, wer mindestens 18 Jahre alt ist und einen gültigen Autoführerschein mitbringt. Minderjährige fahren nie, auch nicht mit Führerschein. Ein Führerschein pro Buggy reicht; hat der Beifahrer auch einen dabei, dürft ihr euch abwechseln. Geschlossene Schuhe sind Pflicht, Sandalen und Flipflops ausdrücklich nicht erlaubt.
Kinder müssen mindestens 1,35 Meter groß sein. Ein Alter nennt die Buchungsseite nicht, zwei Wiederverkäufer schreiben zusätzlich „7 Jahre“ dazu. Nicht geeignet ist die Tour laut Buchungsseite für Schwangere und für Menschen mit Rückenproblemen. Wer unsicher ist, ob das auf ihn zutrifft, fragt vorher seinen Arzt oder seine Ärztin.
Welches Fahrzeug über die Buchungsseite gestellt wird, steht dort nicht. Bei den Wiederverkäufern ist der Standard ein Buggy für eine oder zwei Personen; Love Gran Canaria und Coconut Trips verkaufen zusätzlich Buggys für drei oder vier Personen für 225 bis 260 € pro Fahrzeug. Buggy Pirates selbst führt einen „Family Buggy“ mit Mitfahrern ab 4 Jahren. Wer zu dritt in einem Fahrzeug sitzen will oder ein kleineres Kind dabeihat, klärt das direkt beim Anbieter.
Was es kostet
Zu zweit zahlst du auf der Buchungsseite 130,50 €. Die Wiederverkäufer vor Ort rechnen pro Buggy ab: YesCanary 130 € zu zweit und 115 € allein, Coconut Trips und Love Gran Canaria 150 € zu zweit und 120 € allein. Für zwei Personen ist die Buchungsseite damit nur 50 Cent teurer als der günstigste dieser Wiederverkäufer. Wer allein fährt, sollte fragen, ob die 65,25 € dann einen eigenen Buggy bedeuten oder einen Platz neben einem fremden Fahrer.
Im Preis enthalten sind laut Buchungsseite Abholung und Rückfahrt in den genannten Gebieten, Versicherung, Schutzbrille und der Guide. Nicht enthalten sind Halstücher gegen den Staub sowie Film und Fotos, beides verkauft der Anbieter im eigenen Laden. In zwei Bewertungen auf der Buchungsseite ist von 35 € für Film und Fotos zusammen die Rede. Ob bei einem Schaden am Buggy eine Selbstbeteiligung fällig wird, haben wir nirgends gefunden. Das fragst du vor dem Buchen.
Bei der Stornierung ist die Buchungsseite großzügiger als die Wiederverkäufer: kostenlos bis 24 Stunden vorher. OK Gran Canaria verlangt 36 Stunden, Love Gran Canaria 48 Stunden, schreibt aber ausdrücklich dazu, dass bei einer Absage wegen schlechten Wetters voll erstattet wird.
Wie viel davon Piste ist
Einen Anteil nennt die Buchungsseite nicht. OK Gran Canaria, das Buggy Pirates als Veranstalter nennt, bewirbt die Tour als „50 % off-road“. Wer zwei Stunden Gelände erwartet, bucht also falsch. Wer eine Fahrt durch die Landschaft hinter Maspalomas mit echten Schotterstrecken sucht, liegt richtig. Der Staub ist in jedem Fall real: Alles, was du anziehst, muss danach in die Wäsche, und das Halstuch, das der Anbieter verkauft, empfehlen auch Gäste in den Bewertungen.
Die Buggys gleich dahinter
In der Rangliste nach Bewertungen folgen drei Buggy-Touren, die laut ihren Buchungsseiten vom Anbieter Multiactivity kommen und in Maspalomas starten. Sie kosten 62,55 € (3,9 Sterne, 405 Bewertungen), 69,50 € (3,7 Sterne, 583) und 73,93 € (3,7 Sterne, 567). Billiger ist also nur eine davon, um 2,70 €. Zwei tragen „100 % Offroad“ im Titel. Beim Angebot für 69,50 € sagt der Kurztext allerdings „zu 100 % auf der Straße“; das klärst du vor dem Buchen.
Rund einen Stern weniger bei jeweils mehreren hundert Bewertungen ist ein Unterschied, den man kennen sollte. Woran er liegt, können wir nicht belegen; lies die Bewertungen selbst. Für Familien gibt es trotzdem einen handfesten Grund, dort zu suchen: Laut den Buchungsseiten von Multiactivity dürfen Kinder ab etwa einem Meter mitfahren, rund vier bis fünf Jahre alt, und Fahrer brauchen mindestens ein Jahr Fahrpraxis. Ob das heute noch so gilt, steht auf der jeweiligen Buchungsseite.
Verfügbarkeit und Preise der Nachmittagstour für 62,55 € ansehen
Drei Viersitzer tragen „Familie“ im Titel: 79,50 € und 85,05 € mit je 3,9 Sternen, 175,77 € mit 3,3 Sternen, allerdings bei nur 10 Bewertungen, alle pro Person. Dazu kommt ein Viersitzer ab Maspalomas für 150 € pro Gruppe bis zwei Personen mit 4,3 Sternen. Was das für kleinere Kinder bedeutet, steht in Gran Canaria mit Kindern und Gran Canaria mit Kleinkind.
Die Alternativen, je nachdem was du willst
Ohne Führerschein kommt eher die Jeep-Tour durch Täler und Dörfer des Südens in Frage: 69 €, fünf Stunden, 4,5 Sterne, mit Blick auf den Roque Nublo, Kaffeepause in Tirajana und Fahrt durch das Tal der Tausend Palmen. Laut einer älteren Fassung ihrer Buchungsseite fährt dort der Guide und nicht du. Die Premium-Safari im Geländewagen kostet 64 € für sechs Stunden mit 4,0 Sternen und hält an einer Aloe-Vera-Farm. Wer die Berge richtig sehen will, findet ganztägige Bergtouren zum Roque Nublo.
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Der Can-Am Ryker ist ein dreirädriges Straßenmotorrad. Die Ryker-Tour ab Maspalomas nach Fataga kostet 75 € pro Person bei 4,9 Sternen, die zweite 150 € pro Gruppe bis zwei Personen bei 5,0 Sternen. Die Führerscheinregeln können hier strenger sein: Buggy Pirates verlangt für die eigene Ryker-Tour Fahrer ab 24 Jahren mit vier Jahren Führerschein Klasse B. Was bei diesen beiden gilt, steht auf der Buchungsseite.
Ein Angebot trägt „Las Palmas“ im Titel (120 € pro Person, 4,4 Sterne), sein Kurztext spricht aber von den Bergen im Süden. Las Palmas ist auch der Name der Provinz; ob in der Hauptstadt abgeholt wird, fragst du vorher. Auf den Abhollisten von Buggy Pirates steht Las Palmas nicht. Wer Tempo lieber auf dem Wasser hat, schaut bei Jetski und Parasailing. Alle Angebote dieser Seite stehen unter Ausflüge auf Gran Canaria.
Für wen es nichts ist
Lass es, wenn du schwanger bist oder Rückenprobleme hast, wenn niemand in der Gruppe einen Autoführerschein mitbringt oder ein Kind kleiner als 1,35 Meter mitsoll. Aus Puerto Rico oder Mogán lohnt es sich nur, wenn der Rückweg geplant ist, und wer vor allem Gelände will, bekommt eher die Hälfte davon.
Mit einem Teenager über 1,35 Meter ist die Tour ein guter halber Tag. Was eine Woche mit Ausflügen für eine Familie insgesamt kostet, steht in Familienurlaub auf Gran Canaria: was er kostet. Welche Berge und Dörfer hinter Ayagaures liegen, zeigt Sehenswürdigkeiten auf Gran Canaria, die Küste davor Der Süden von Gran Canaria.
Unsere Empfehlung
Für die meisten: das Offroad-Buggy-Abenteuer in den Schluchten für 65,25 € pro Person. 4,8 Sterne aus 3.575 Bewertungen sind rund ein Stern mehr als bei den drei Fahrten direkt dahinter, und zu zweit liegt die Buchungsseite mit 130,50 € nur 50 Cent über dem günstigsten Wiederverkäufer vor Ort. Stornieren kannst du bis 24 Stunden vorher kostenlos.
Für ein kleines Budget: Die Nachmittagstour für 62,55 € ist die einzige günstigere — 2,70 € weniger, dafür 3,9 statt 4,8 Sterne. Diese 2,70 € sind der Unterschied nicht wert; wenn das Budget wirklich knapp ist, lies vorher die Bewertungen.
Ohne Führerschein oder mit kleineren Kindern: die Jeep-Tour durch die Täler und Dörfer des Südens für 69 €, fünf Stunden, 4,5 Sterne aus 1.412 Bewertungen. Der Guide fährt, du schaust. Fünf Stunden sind dafür ein halber Urlaubstag statt zwei Stunden.
Für wen keine davon passt: Wer schwanger ist oder Rückenprobleme hat, lässt alle Buggy-Fahrten aus — das sagt der Anbieter selbst. Für ein Kind unter 1,35 Meter ist die meistbewertete Tour gesperrt; dann bleiben die Multiactivity-Fahrten mit ihrem Stern weniger oder eben der Jeep. Und wer zwei Stunden reines Gelände erwartet, bucht hier falsch: ein Wiederverkäufer bewirbt dieselbe Tour als „50 % off-road“.